Rezension: Fünf am Meer ♥♥♥♥♥

Es zieht Linn den Boden unter den Füßen weg, als sie ihren Verlobten in flagranti erwischt. Aber dann erfährt sie, dass sie geerbt hat – und findet sich in einem Haus in den mondänen Hamptons wieder, direkt am Meer. Die Bewohner, fünf lebenslustige Senioren, wachsen Linn bald ans Herz, genauso wie die gemeinsamen Granatapfel – Manhattans und die Stories über ihre glamouröse Tante Dorothy. Doch dann taucht dieser attraktive Journalist auf und scheint noch ein bisschen mehr zu wissen …

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Rezension: Das Lied der Krähen ♥♥♥♥♥

Sechs unberechenbare Außenseiter – eine unmögliche Mission

Ein Dieb mit der Begabung, aus jeder Falle zu entkommen. Eine Spionin, die nur „das Phantom“ genannt wird. Ein Verurteilter mit einem unstillbaren Verlangen nach Rache. Eine Magierin, die ihre Kräfte nutzt, um in den Slums zu überleben. Ein Scharfschütze, der keiner Wette widerstehen kann. Ein Ausreißer aus gutem Hause mit einem Händchen für Sprengstoff.

Höchst unterschiedliche Motive treiben die sechs Außenseiter an, die einen gefährlichen Magier aus dem bestgesicherten Gefängnis der Welt befreien sollen. Kaz Brekker, Meisterdieb und Mastermind, ist nicht der Einzige, der Geheimnisse vor den anderen verbirgt – und natürlich steckt weitaus mehr hinter dem Auftrag, als die sechs „Krähen“ ahnen können …

Fazit:

Grandios – das ist das erste Wort, das mir zu diesem Buch einfällt. Ein Roman, der mich von der ersten Seite an komplett gefangen genommen hat. Ich bin niemand, der sich sofort auf Bücher stürzt, die von anderen Lesern gehyped werden. Doch bei diesem Roman musste ich eine Ausnahme machen. Die komplette Gestaltung des Buches – das tolle Cover, der schwarze Buchschnitt – ließ mich dann doch irgendwann dazu greifen. Und ich muss zugeben, das die Krähe mein absolutes Lieblingstier ist.

Sämtliche Protagonisten waren mir vom ersten Moment an symphatisch – selbst der mürrische Matthias, der auf ungewöhnliche Art zu dem Club der Krähen stösst.

Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil, die Kapitel fliegen nur so an einem vorbei und man fiebert mit jeder weiteren Seite mehr mit. Die einzelnen Kapitel sind jeweils aus der Sicht einer der Krähen geschrieben, so lernt man die einzelnen Personen noch besser kennen. Wobei es keine große Einleitung gibt, man wird sofort ins Geschehen geworfen. Ich liebe solche Stories.

Die meiste Zeit habe ich mich natürlich gefragt, ob der waghalsige Plan funktionieren kann. Denn was passiert, wenn einer aus der Reihe tanzt und sich gegen alles stellt, wofür die Krähen kämpfen? Welche Geheimnisse hat Kaz zu verstecken? Das müsst ihr natürlich selbst herausfinden.

Für mich ein, wie bereits erwähnt, grandioses Buch, das Lust auf den zweiten Teil macht. Zum Glück müssen wir nicht mehr so lange darauf warten.

Klare Leseempfehlung von mir.

 

Steffi G.

Rezension: Die Chroniken der Verbliebenen – Der Kuss der Lüge ♥♥♥♥

Ein Befehl, und das Licht gehorcht. Ein Wink von ihr, und Sonne, Mond und Sterne fallen auf die Knie und erheben sich wieder. Sie ist Lia, Königstochter von Morrighan. Am Tag ihrer Hochzeit entflieht sie ihrem goldenen Käfig und lässt ihr bisheriges Leben hinter sich.

Weit entfernt von Morrighan heuert Lia in einer Taverne an. Dort lernt sie eines Abends zwei Männer kennen, die sofort ihre Aufmerksamkeit erregen. Was sie nicht heißt: Die beiden sind auf der Suche nach ihr. Einer wurde ausgesandt, um die Königstochter zu töten. Und der andere ist ausgerechnet jener Prinz, den sie heiraten sollte. Schnell fühlt Lia sich zu beiden hingezogen. Und ahnt nicht, dass sie längst in größter Gefahr schwebt …

Fazit:

Bei diesem Roman handelt es sich um den Auftakt einer 4-teiligen Reihe. Besonders hat mir das Cover gefallen, es ist passend zur Geschichte gestaltet und sieht wirklich toll aus. Der Klappentext erregte meine Aufmerksamkeit und so landete das Buch auf meinem SuB. Obwohl es ziemlich gehypt wurde und viele auch schon komplett mit der Reihe fertig sind, habe ich mir Zeit gelassen. Belohnt wurde ich mit einer tollen Geschichte über ein starkes Mädchen, das seinen eigenen Weg gehen möchte.

Lia war mir sofort symphatisch und auch Rafe und Kaden mochte ich auf Anhieb. Und das, obwohl niemand gegenüber dem anderen sein wahres Gesicht zeigt und ein falsches Spiel spielt. Doch jeder der drei hat seine Gründe dafür, die sich auch nachvollziehen lassen.

Mit dem Verlauf der Geschichte verschwimmen die Grenzen und natürlich kommt raus, wer welche Rolle in diesem Stück spielt. Das Buch steckt voller spannender Momente und sogar die Romantik kommt nicht zu kurz. Doch was geschieht, wenn man mit dem Verrat nicht umgehen kann? Ist Lia wirklich verloren oder kann sie noch gerettet werden? Das alles müsst ihr natürlich selbst herausfinden.

Ein gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht. Klare Leseempfehlung von mir.

 

Steffi G.

Rezension: Todesmarsch ♥♥♥♥

Ray Garraty ist einer von 100 Teilnehmern des Todesmarsches – ein jährlicher Wettbewerb um den ultimativen Preis in einer düsteren Zukunftsvision der USA. Der Marsch nach Süden beginnt an der kanadischen Grenze und ist mit dem Tod des vorletzten Gegners zu Ende. Der Sieger erhält bis an sein Lebensende alles, was er sich wünscht. Die Regeln sind einfach: man darf nicht anhalten und eine bestimmte Mindestgeschwindigkeit nicht unterschreiten. Andernfalls wird man verwarnt, und statt der vierten Verwarnung gibt es die rote Karte – in Form einer tödlichen Kugel …

Fazit:

Es ist schon eine ganze Weile her seit meinem letzten Stephen King Roman, zuletzt hatte ich The Green Mile gelesen. Ich konnte mich allerdings noch gut daran erinnern, wie spannend ich die Bücher von ihm immer fand – und so wanderte das Buch kurzerhand auf meinen SuB.

Diesen Roman fand ich vom doch sehr kurzen Klappentext schon interessant und ich war gespannt, wie die Geschichte verlaufen würde.

Wie immer wurde ich von Mr. King nicht enttäuscht. Von der ersten Seite an nimmt er einen mit auf eine aussergewöhnliche Reise durch eine Reihe von Emotionen. Ich hatte mir fest vorgenommen, das mir keine der Figuren ans Herz wachsen sollte. Doch irgendwie hat es dann doch einer der Protagonisten geschafft und von dem Moment an hoffte ich einfach nur, das er nicht aufgibt und als Sieger hervorgeht.

Der Schreibstil ist fließend, die Spannung und Dramatik wird an den richtigen Stellen hervorgehoben – und auch der Humor. So makaber diese ganze Geschichte auch sein mag, an manchen Stellen musste ich auch mal herzhaft lachen. Jedes weitere umblättern brachte die Jungs näher an ihr Ziel. So mancher Tod ging an einem vorüber, andere hingegen nahm man bewusster wahr. Dazwischen lag nur ein schmaler Grat.

Für mich ein wirklich toller Roman, der einem unter die Haut geht und die Vergänglichkeit der Menschheit nur allzu deutlich zeigt. Klare Leseempfehlung von mir und ganz bestimmt nicht mein letztes Buch von Stephen King.

 

Steffi G.

Rezension: Soul Seeker – Vom Schicksal bestimmt ♥♥♥♥

Plötzlich ist im Leben der 16-jährigen Daire Santos nichts mehr so, wie es war. Schlagartig hat sie schreckliche Visionen, Krähen und Geister verfolgen sie, während die Zeit still zu stehen scheint. In ihren Träumen wird sie heimgesucht von einem Jungen mit wunderschönen blauen Augen. Dann erfährt sie, dass sie eine Seelensucherin ist, die zwischen den Welten der Lebenden und der Toten wandeln kann. Als sie den Jungen mit den blauen Augen in der Wirklichkeit trifft, wird ihr plötzlich klar, in welcher Gefahr sie sich befindet …

Fazit:

„Vom Schicksal bestimmt“ ist der Auftakt zur vierteiligen Soul Seeker Reihe. Besonders angesprochen haben mich die Cover der Bücher, sie sind mit verschiedenen Federn verziert und sehen einfach nur toll aus. Auf dem ersten Band sind es Rabenfedern, was wirklich gut zur Geschichte passt. Der Klappentext machte Lust auf mehr und so landete die Reihe auf meinem SuB.

Die Autorin hat einen guten Schreibstil, flüssig und man kann alles gut nachvollziehen und sich in der Geschichte verlieren. Sie braucht aber dennoch eine gewisse Zeit, bis sie richtig in Fahrt kommt und auch mal etwas spannendes passiert. Doch das finde ich nicht weiter schlimm, manchmal ist es auch ganz angenehm nicht sofort mit dem Holzhammer auf das offensichtliche hingewiesen zu werden.

Die beiden Protagonisten, Daire und Dace, waren mir von Anfang an symphatisch. Gemeinsam machen sie sich auf die Reise, um den kleinen Ort zu retten, in dem sie alle leben. Denn es gibt einige Dämonen, die die Stadt an sich reißen wollen und nach Vernichtung und Verderben streben. Können die zwei das verhindern? Und finden sie im Laufe der Zeit zueinander? Das müsst ihr natürlich selbst herausfinden.

Eine klare Leseempfehlung von mir.

 

Steffi G.