Rezension: Paper Swan – Ich will dich nicht lieben ♥♥♥♥♥

Du hast die Wahl zwischen Liebe und Hass. Denn wo das eine ist, wird das andere vergehen.

Als Skye Sedgewick im stickigen Kofferraum eines fahrenden Autos aufwacht, rechnet sie mit ihrem sicheren Tod. Doch ihr Entführer lässt sie am Leben und verschleppt Skye stattdessen auf ein kleines Boot, wo er sie mehrere Wochen gefangenhält – Wochen voller Hunger, Demütigung, Schmerz und Angst. Auf hoher See und ohne Ziel hat Skye bald alle Hoffnung verloren, dass man sie findet und befreit. Und mit jedem anbrechenden Tag sehnt sie sich mehr nach Erlösung. Sie kann an nichts anderes mehr denken als den Tod – und an Esteban, den wichtigsten Menschen in ihrem Leben. Als Kinder waren sie unzertrennlich, bis Esteban von einem Tag auf den anderen einfach aus ihrem Leben verschwand. Skyes sehnlichster Wunsch war es, ihn eines Tages wiederzusehen, doch diese Hoffnung stirbt mit jedem Blick in die eiskalten Augen ihres Peinigers. Bis Skye erkennt, dass sie sich in diesen Augen schon einmal verloren und ihr Entführer sie nicht zufällig ausgewäht hat …

Fazit:

Nach ewig langer Zeit auf meinem Wunschzettel konnte ich das Buch endlich mein eigen nennen und habe es förmlich verschlungen. Das liebevoll gestaltete Cover passt perfekt zur Geschichte und machte mich neugierig. Anhand des Klappentextes wurde schnell klar, dass das hier genau mein Geschmack ist. Und ich wurde mit einer Geschichte belohnt, die mich endlich aus meiner Leseflaute befreien sollte.

Die Autorin schreibt flüssig, klar und bildgewaltig. Jedes Geschehen, jede beschriebene Situation konnte ich mir hevorragend vorstellen. Ich habe mit Skye mitgelitten, als sie sich dem sicheren Tod nah fühlte. umso überraschender war für mich die Wendung, die das ganze nimmt. Dieses Buch hat mir jede erdenkliche Emotion abverlangt – Trauer, Wut, Liebe, Hass, Empörung und noch so einiges mehr. Eine reine Achterbahnfahrt also. Trotzdem Skye hier das Opfer ist, konnte ich auch mit dem Entführer mitfühlen. Auch er hatte eine schwere Zeit hinter sich und kam mit der Situation nicht wirklich zurecht. Vor allem, wenn man bedenkt, dass er kein Unbekannter ist – ein Schatten der Vergangenheit. Können die beiden ihre Differenzen bereinigen und einen gemeinsamen Weg finden? Das müsst ihr natürlich selbst heraus finden.

Diese Story lässt einen abtauchen und nach Luft schnappend wieder an die Oberfläche zurückkehren. Von mir eine klare Leseempfehlung.

 

Steffi G.

Rezension: Drei Schritte zu dir ♥♥♥♥♥

Kann man jemanden lieben, den man nicht berühren darf?

Stella hat ihr Leben voll im Griff – bis auf den Umstand, dass sie an Mukoviszidose leidet und deshalb viel Zeit im Krankenhaus verbringt. Dort trifft sie auf Will. Mit seiner rebellischen Art und seinem frechen Charme scheint er rein gar nichts unter Kontrolle zu haben, kann sich aber dennoch irgendwie in ihr Herz stehlen. Die Krankheit verlangt, dass die beiden auf Abstand bleiben, doch mit jedem Tag wird die fehlende Nähe unerträglicher …

Fazit:

Auf dieses Buch wurde ich aufmerksam, nachdem ich den Trailer für den Kinofilm gesehen hatte. Normalerweise läuft das ja andersrum, aber nachdem diese kurze Filmzusammenstellung mich sehr berührt hat, war klar das ich vorher noch das Buch lesen möchte.

Die Autorin schreibt sehr flüssig und bildlich, jede einzelne Begegnung zwischen Will und Stella konnte ich mir sehr gut vorstellen. Ehrlicherweise muss ich aber gestehen, das ich die ganze Zeit die Gesichter der beiden Hauptdarsteller vor Augen hatte. Was in diesem Fall trotzdem nichts schlimmes ist, denn die zwei sind sehr gut ausgewählt. Will und Stella wären mir auch ohne diesen visuellen Reiz von Anfang an symphatisch gewesen, vor allem Will ist mir sehr schnell ans Herz gewachsen.

Die Geschichte um zwei kranke Teenager, die sich niemals ineinander verlieben dürfen – und es trotz aller Umstände tun, ist jetzt nicht die Neuerfindung des Rades. Es kommt immer darauf an, wie die Story erzählt wird. Und diese beiden haben ab heute einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen. Sie könnten nicht gegensätzlicher sein – und doch so gleich. Ihr müsst natürlich selber herausfinden, wie die Geschichte der beiden endet. Doch ein wirkliches Ende gibt es bestimmt nicht, oder? Von mir bekommt das Buch eine absolute Leseempfehlung und ich freue mich schon sehr auf den Film.

 

Steffi G.

Rezension: Fallen Queen – Ein Apfel rot wie Blut ♥♥♥♥♥

Wenn aus Schwestern Feindinnen werden und Äpfel Königinnen zu Fall bringen.

 

Erst wenn Königin Nerina sich einen Gemahl erwählt hat, darf die Prinzessin des Landes heiraten. Was aber, wenn sie sich in den Mann verliebt, den auch das Herz ihrer Schwester begehrt? Um den Thron betrogen und zu Tode verurteilt flieht Nerina in den Verwunschenen Wald, einen Ort, den viele Menschen betraten, doch niemals mehr verließen.

Fazit:

Normalerweise stehe ich nicht auf Geschichten, die auf der Basis von Märchen basieren. Klar habe ich als Kind auch das ein oder andere Märchen gelesen, aber so richtig meins war es nie. Da mich aber das wunderschön gestaltete Cover in seinen Bann gezogen hat, griff ich zu und gab dem ganzen eine Chance.

Der Schreibstil der Autorin ist gut, sie schreibt flüssig und man kann sich die beschriebenen Orte und Personen sehr gut vorstellen. Nerina, unsere Protagonistin, erschien mir zu Beginn etwas naiv und tollpatschig – ihre Schwester hingegen war ein ganz anderes Kaliber. Es gibt natürlich viele Anspielungen auf das originale Märchen, doch im Verlauf der Story habe ich zumindest das immer mehr vergessen.

Zu Beginn lernen wir erst einmal alle wichtigen Personen kennen, die Story fängt relativ ruhig an. Mit der Flucht von Nerina nimmt sie ordentlich Fahrt auf und wird richtig spannend. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung. Klare Leseempfehlung von mir.

 

Steffi G.

Rezension: Fünf am Meer ♥♥♥♥♥

Es zieht Linn den Boden unter den Füßen weg, als sie ihren Verlobten in flagranti erwischt. Aber dann erfährt sie, dass sie geerbt hat – und findet sich in einem Haus in den mondänen Hamptons wieder, direkt am Meer. Die Bewohner, fünf lebenslustige Senioren, wachsen Linn bald ans Herz, genauso wie die gemeinsamen Granatapfel – Manhattans und die Stories über ihre glamouröse Tante Dorothy. Doch dann taucht dieser attraktive Journalist auf und scheint noch ein bisschen mehr zu wissen …

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Rezension: Das Pfirsichhaus ♥♥♥♥

Lizzie steckt in einer handfesten Lebenskrise. Als sie dann auch noch erfährt, dass das Haus ihrer geliebten Grandma Mellie abgerissen werden soll, will sie das einfach nicht hinnehmen. Gemeinsam mit ihren gleichaltrigen Cousinen Elyse und Isobel beschließt sie, ein paar Monate am Mississippi zu verbringen und das verwinkelte Haus zu renovieren. Dabei findet sie nicht nur zu sich selbst, sondern entdeckt auch ein paar Dinge, die sie auf die Spur eines gut gehüteten Familiengeheimnisses bringen …

Fazit:

Das Buch ist mir in unserem Bücherschrank über den Weg gelaufen, bisher hatte ich noch nichts von dieser Autorin gelesen. Also ab damit auf den SuB, der ist ja noch nicht hoch genug.

Das toll gestaltet Cover ist mir als erstes aufgefallen, ich mag das Zusammenspiel der Holzwände und den alten Küchenutensilien. Man könnte meinen, sie stammen noch aus der Zeit von Grandma Mellie.

Ich muss zugeben, das es eine ganze Weile gedauert hat, bis ich mich in der Geschichte zurechtgefunden habe. Das lag allerdings nicht an dem Schreibstil, an dem nichts auszusetzen ist. Vielleicht war es einfach nicht die richtige Zeit für dieses Buch. Trotz allem habe ich es weiter gelesen und kam in meinen normalen Leserhythmus. Das Buch ist in drei große Kapitel unterteilt, die aus der Sicht der jeweiligen Protagonistin erzählt werden. Jede der drei Frauen hat ihr eigenes Päckchen zu tragen. Doch irgendwie schaffen sie es alle am Ende, mit ihren eigenen Problemen sowie mit den Problemen der beiden anderen fertig zu werden.

Mir hat der Zusammenhalt gefallen, obwohl die drei keine Geschwister sind hat es sich oft so angefühlt.

Trotz kleiner Mängel ein gelungener Roman, den ich gerne weiterempfehle.

 

Steffi G.