Rezension: True North – Wo auch immer du bist ♥♥♥♥♥

Als Audrey Kidder der finstere Blick von Griffin Shipley trifft, weiß sie sofort, dass ihr Auftrag in Vermont schwieriger wird als gedacht. Doch sie hat keine Wahl: wenn sie ihren Job behalten will, muss sie Griff davon überzeugen, seinen preisgekrönten Cider zum halben Preis zu verkaufen. Eine harte Nuss, denn der Bio-Farmer ist nicht nur ausgesprochen stur – und unheimlich attraktiv – sondern seit ihrer heißen Affäre auf dem College auch nicht besonders gut auf Audrey zu sprechen. Und dass sich Audrey in Griffs Nähe augenblicklich so zu Hause fühlt wie nirgends sonst auf der Welt, macht die Sache alles andere als einfach …

Fazit:

„Wo auch immer du bist“ ist der Auftakt zu der True North Reihe von Sarina Bowen. Das unglaublich toll gestaltete Cover und der interessante Klappentext ließen das Buch augenblicklich auf meinen SuB wandern.

In diesem Band dreht sich die Geschichte um Audrey und Griffin – zwei Personen, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Und doch irgendwie auch etwas gemeinsam haben. Das Setting, die detailreiche Beschreibung der Umgebung, machen das Buch zu etwas ganz besonderem. Die Autorin hat einen tollen, fließenden Schreibstil, der einen nur so durch die Seite fliegen lässt.

Beide Protagonisten waren mir auf Anhieb symphatisch. Ob es nun der grummelige Farmer Griffin oder die etwas hibbelige Audrey waren – hier haben sich zwei gefunden, die sich super ergänzen. Wobei die zwei das am Anfang wohl etwas anders sehen, denn das erste Aufeinandertreffen verläuft nicht wirklich harmonisch.

Doch mit der Zeit wird die Chemie immer besser, bist es dann natürlich richtig knallt – wie sollte es auch anders sein. Trotzdem es in diesem Roman einige Erotikszenen gibt, sind diese sehr geschmackvoll geschrieben und keinesfalls fehl am Platz.

Können Griffin und Audrey zueinanderfinden und glücklich werden? Das müsst ihr natürlich selbst herausfinden.

Ein rundum gelungener Roman, der mir schöne Lesestunden beschert hat. Klare Leseempfehlung von mir.

 

Steffi G.

Rezension: Thoughtless – Erstmals verführt ♥♥♥♥♥

Ich weiß, dass du mehr willst. Sprich es einfach aus – und es gehört dir!

Seit zwei Jahren ist die schüchterne Kiera glücklich mit dem Australier Denny zusammen. So überlegt sie nicht lange, als er ein Jobangebot in Seattle erhält, und zieht mit ihm in die neue Stadt, um ihr Studium dort zu beenden. Bei Dennys Freund aus Kindertagen, Kellan Kyle, mieten sie ein Zimmer. Er ist Leadsänger in einer lokalen Rockband, berühmtberüchtigter Herzensbrecher und das aus gutem Grund: mit seinen tiefblauen Augen, das muss Kiera sich eingestehen, ist er der unwiederstehlichste Mann, dem sie je begegnet ist. Als Dennys Arbeit ihn länger aus Seattle wegführt, kommt die alleingelassene Kiera, die sich inzwischen in der Stammkneipe von Kellans Band etwas dazuverdient, ihrem neuen Mitbewohner näher. Sie entdeckt, dass hinter seinem strahlenden Äußeren mehr steckt, als viele denken. Doch was freundschaftlich beginnt, entwickelt sich bald zu etwas intensiverem, Verbotenem – und als eine Nacht alles verändert, weiß Kiera plötzlich nicht mehr, wem ihr Herz wirklich gehört …

Fazit:

Thoughtless – Erstmals verführt von S.C. Stephens ist der Beginn der Gesichte um Kiera und Kellan. Und ich kann euch sagen – schnallt euch an. Denn dieses Buch ist die reinste Achterbahn der Gefühle. Manchmal kann einem dabei sogar schwindelig werden. Das Buch ist mit 634 Seiten ein echter Schinken, doch die Geschichte wird niemals langweilig und man kann es gar nicht mehr aus den Händen legen.

Der Schreibstil der Autorin ist klasse, leicht und locker. Doch schafft sie es auch, eine gewisse Ernsthaftigkeit in die Kapitel zu bringen, bei denen es nötig ist. Kiera und Kellan waren mir von Anfang an sehr symphatisch, doch auch Denny, mit dem Kiera ja immerhin schon eine ganze Zeit zusammen ist, konnte mein Herz für sich gewinnen. Demnach konnte ich die Gefühlsschwankungen, die Kiera durchlebt, gut nachempfinden und habe Seite um Seite mit ihr gelitten.

Doch das Herz will nun einmal, was das Herz will. Und so muss sie sich für einen der beiden Männer entscheiden. Doch für wen bloß? Einem der beiden muss sie das Herz brechen. Oder womöglich beiden? Das müsst ihr natürlich selbst herausfinden. Von mir eine klare Leseempfehlung und ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

 

Steffi G.

Rezension: Hardwired – Verführt ♥♥♥♥♥

Erica Hathaway ist tough und klug. Sie musste früh lernen, was es bedeutet, auf eigenen Beinen zu stehen. Als sie für ihr Internet-Startup einen Investor sucht, trifft sie auf Blake Landon. Blake ist sexy, mächtig und geheimnisvoll – und er schmettert ihr Projekt, ohne mit der Wimper zu zucken, als uninteressant ab. Erica ist außer sich vor Wut. Und doch fühlt sie sich auf magische Weise zu Blake hingezogen. Je mehr Erica über den Selfmade-Milliadär erfährt, desto deutlicher wird, dass er gute gründe für seine Entscheidung hatte. Und obwohl sie spürt, dass sie besser die Finger von Blake lassen sollte, gibt sie sich ihrem Verlangen hin …

Fazit:

Hardwired – Verführt ist der Auftakt zu einer 5-teiligen Reihe, der Einstiegsroman in die Geschichte um Erica und Blake hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil, der sich gut lesen lässt. Besonders hervorheben möchte ich hierbei, dass es immer schwierig ist, das richtige Maß für Erotikszenen zu finden. Sie dürfen nicht zu obzön sein, aber auch nicht zu langweilig. Meredith Wild hat genau die richtige Mischung gefunden, die Szenen haben sich gut in die restliche Geschichte eingefügt und wirkten weder fehl am Platz noch überzogen. Alles in einem ein toller Start in die Buchreihe, ich bin schon gespannt auf den zweiten Teil. Die Protagonisten gefielen mir von Anfang an sehr gut, vor allem Erica. Mir gefällt, dass sie keine Frau ist, die sich die Butter vom Brot nehmen lässt und auch ihre Ansichten und Meinungen mit starkem Willen vertritt.Blake wird sich in Zukunft bestimmt noch das ein oder andere Mal die Zähne daran ausbeißen. Auch die Covergestaltung ist sehr gut gewählt, wobei es bei dem glänzenden Material etwas schwierig war, ein vernünftiges Bild zu fotografieren. Aber das ist das kleinere Übel. Ein kleiner Tipp noch an alle Leser, die Lesezeichen benutzen mit Gummibändern – die würde ich hier weglassen, damit macht man nur das schöne Cover kaputt. Von mir eine klare Leseempfehlung.

 

Steffi G.