Rezension: The Girl before – Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot. ♥♥♥

Nach einem Schicksalsschlag braucht Jane dringend einen Neuanfang. Daher überlegt sie nicht lange, als sie die Möglichkeit bekommt, in ein hochmodernes Haus in einem schicken Londoner Viertel einzuziehen. Sie kann ihr Glück kaum fassen, als sie dann auch noch den charismatischen Besitzer und Architekten des Hauses kennenlernt. Er scheint sich zu ihr hingezogen zu fühlen. Doch bald erfährt Jane, dass ihre Vormieterin im Haus verstarb – und ihr erschreckend ähnlich sah. Als sie versucht, der Wahrheit auf den Grund zu gehen, erlebt sie unwissentlich das Gleiche wie die Frau vor ihr: Sie lebt und liebt wie sie. Sie vertraut den gleichen Menschen. Und sie nähert sich der gleichen Gefahr.

Fazit:

Das Zusammenspiel von dem toll gestalteten Cover und dem ansprechenden Klappentext schrie förmlich danach, dass das Buch auf meinem SuB landen muss. Es wurde zu einem der Romane, den ich mit in meinen Jahresurlaub genommen habe.

Und dann wurde ich von der Geschichte enttäuscht. Für mich plätscherte die Story irgendwie dahin und es kam keine richtige Spannung auf. Der Schreibstil ist zwar gut und leicht zu lesen, doch mich wurmte es, dass in den Kapiteln um Emma keinerlei Satzzeichen verwendet werden. Das erschwerte das Lesen erheblich. Die Sprünge zwischen der Vergangenheit (Emma) und der Gegenwart (Jane) waren sehr gut geschrieben, man konnte sich gut in die jeweiligen Situationen um die beiden Frauen einfinden. Zumal sie im Laufe der Zeit dem selben Schicksal entgegen steuerten. Doch irgendwie hat Jane etwas geschafft, zu dem Emma nicht fähig war. Um was es sich dabei handelt, müsst ihr natürlich selbst heraus finden.

 

©Steffi G.

Rezension: Nächstes Jahr am selben Tag ♥♥♥♥♥

Wenn du nicht aufpasst, verliebe ich mich in dich. Noch heute Nacht!

Ausgerechnet am Abend, bevor sie von Los Angeles nach New York zieht, lernen sie sich kennen: die 18-jährige Fallon, Tochter eines bekannten Filmschauspielers, und der gleichaltrige Ben, der davon träumt, Schriftsteller zu werden. Beide verlieben sich auf den ersten Blick ineinander und verbringen die Stunden vor dem Abflug zusammen. Doch wie soll es weitergehen? Wollen sie sich wirklich auf eine Fernbeziehung einlassen und ihren Alltag nur halbherzig leben? Um das zu verhindern, beschließen die beiden, sich die nächsten 5 Jahre jedes Jahr am selben Novembertag zu treffen, dazwischen jedoch auf jeglichen Kontakt zu verzichten.

Doch 5 Jahre sind eine lange Zeit – und so nimmt das Leben trotz aller intensiven Gefühle, die bei jedem Treffen der beiden hochkochen, einen ungeahnten Verlauf …

Fazit:

Welche Worte können beschreiben, was man beim lesen dieses Romans fühlt? Wie kann man erklären, welche Emotionen durch einen hindurch geflossen sind, während man sich in dieser Geschichte verloren hat? Ich befürchte fast, dass das unmöglich ist. Und trotzdem werde ich es versuchen.

Ich liebe den Schreibstil von Colleen Hoover, obwohl ich bisher nur ein einziges anderes Buch von ihr gelesen habe. Sie schafft es, mit ihren Worten – ihren detailreichen Beschreibungen der jeweiligen Situation – dass man sich vorkommt, als sei man selbst Teil ihrer Geschichten. Das schaffen nicht viele Autoren. Und ich sage: zum Glück. Denn wenn diese Eigenschaft, Worte lebendig werden zu lassen, jeder beherrschen würde – wie würden wir dann diese Rohdiamanten finden?

Sie hat es wieder einmal geschafft, das ich nach einem Buch sprachlos dasitze. Verblüfft über die Emotionen, die die einzelnen Kapitel hervorgerufen haben. Fallon und Ben – zwei Menschen, deren Schicksal auf unglaubliche Weise miteinander verknüpft ist. Beiden waren mir von der ersten Seite an mehr als nur symphatisch. Ich habe mit Fallon mitgelitten, weil sie sich wegen ihrer Narben so schämt. Wobei es keinerlei Grund dafür gibt. Umso glücklicher war ich, das Ben ihr genau das gesagt hat, was sie in dem Moment hören musste. Er hat es geschafft, sie ein Stück weit aus ihrem Schneckenhaus zu holen.

Jedes weitere Treffen zwischen den beiden bringt so viele verschiedene Facetten ans Tageslicht – die zwei sind einfach füreinander bestimmt. Und für einen winzigen Wimpernschlag scheinen die beiden das Glück auf ihrer Seite zu haben.

Doch was geschieht, wenn Fallon herausfindet, dass Ben mehr mit ihren Narben zu tun hat, als sie jemals für möglich gehalten hat? Kann ihre junge Liebe das aushalten? Oder zebricht sie an etwas, an dem Ben schon vor langer Zeit innerlich zebrochen ist? Das müsst ihr natürlich selbst herausfinden. Dieser Roman bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung.

©Steffi G.

Rezension: Herbstgeflüster in Paris♥♥♥♥♥

Chloe hat erst mal die Nase voll von Männern und möchte ihr Singleleben in vollen Zügen genießen, doch als sie bei einer Ausstellung auf den gefeierten Künstler Eric trifft, gerät ihr Vorsatz gefährlich ins wanken…

Wie es mit Eric und Chloe weitergeht, müsst ihr natürlich selbst herausfinden! Continue reading „Rezension: Herbstgeflüster in Paris♥♥♥♥♥“

Rezension: Der Sommer der Blaubeeren ♥♥♥♥♥

Manchmal muss man alles aufgeben, um seine Träume zu leben.

Kurz vor ihrer Hochzeit fährt die New Yorker Anwältin Ellen Branford in den abgelegenen Küstenort Beacon, um den letzten Wunsch ihrer Großmutter zu erfüllen. Sie soll einen Brief überbringen und hofft, die Angelegeheit schnell erledigen zu können. Doch schon bald ahnt sie, dass sich hinter dem Auftrag viel mehr verbirgt, als ihre Großmutter preisgeben wollte. Denn inmitten von Blaubeerfeldern wartet eine alte Geschichte von Liebe und verlorenen Träumen auf Ellen – eine Geschichte, die ihr zeigen wird, dass man manchmal all seine Pläne über den Haufen werfen muss, um das wahre Glück zu finden …

Fazit:

Das Buch stand schon etwas länger auf meiner Wunschliste. Da es sich perfekt dazu anbot, eine tolle Sommerlektüre zu werden nahm ich es mit in den Urlaub. Und was soll ich sagen? Es hat mich total umgehauen. Die Geschichte ist so toll geschrieben, das ich sie innerhalb eines Tages verschlungen habe – der Schreibstil der Autorin ist locker leicht und man kommt super in die Geschichte rein. Ellen, unsere Hauptprotagonistin, war mir von Anfang an sehr symphatisch. Im ersten Kapitel werden wir mit voller Wucht in die Geschichte geworfen, denn das Buch beginnt mit einer actiongeladenen Rettungsaktion.

Roy, der in dem kleinen Küstenort lebt und arbeitet, ist mein Retter in der Not. Seine ganze Art, so wie er im Buch beschrieben wird, strahlt etwas ruhiges und entspannendes aus. Ich fand ihn von der ersten Seite an toll und habe mir gewünscht, dass er eine enorm wichtige Rolle spielt.

Dieses Buch hat mich an Orte mitgenommen, von denen ich bisher nichts geahnt habe. Ich habe etliche Emotionen durchlaufen und manches mal war ich sogar so weit, dass ich das Buch quer durch den Raum schleudern wollte. Insbesondere bei den Kapiteln, in denen Ellens Verlobter Hayden vorkam. Der Typ hat mich einfach nur aufgeregt,

Eine tolle Geschichte, mit den Irrungen und Wirrungen des Lebens. Und die alles entscheidende Frage ist: Wie wird Ellen sich entscheiden? Heiratet sie den erfolgreichen New Yorker Anwalt Hayden Croft? Oder verliert sie ihr Herz an den Mann mit den unglaublichsten blauen Augen, die sie je gesehen hat? Das müsst ihr natürlich selbst heraus finden. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

©Steffi G.

Rezension: Nebelschrei ♥♥♥

Nach außen ist Helen eine starke Frau. Keiner ahnt, dass ihr die Erinnerungen an die Hölle, die sie erlebt hat, täglich den Atem rauben. Und dass sie nur knapp dem Tod entkommen ist. Das verfallene Anwesen in einer abgelegenen Gegend in Nordengland scheint das perfekte Versteck zu sein. Doch die Dorfbewohner kommen Helen näher, als ihr lieb ist. Denn niemand darf wissen, wo sie ist – vor allem nicht der Mensch, dem sie am meisten vertraut hat…

Fazit:
Das Buch hatte ich durch Zufall in einem öffentlichen Bücherschrank gefunden. Der Klappentext sprach mich sofort an, ich liebe Thriller. Und so wanderte es in meine Tasche und auf meinen SuB.

Der Schreibstil der Autorin ist gut zu lesen, es gibt keine Stolperfallen oder ähnliches, man kommt gut in die Geschichte rein. Trotzdem war das Buch nicht das, was ich erwartet hab. Denn es wurde als Thriller angepriesen – für mich war es das allerdings nicht. Bei einem Thriller besteht von der ersten bis zur letzten Seite Hochspannung. Leider war dies hier nicht der Fall, da der Großteil der Story mehr Erzählung war. Es ist keniesfalls schlecht gewesen, nur vom Klappentext her wurde etwas anderes versprochen.

Die Hauptprotagonistin hat eine schlimme Zeit hinter sich, das steht auf jeden Fall fest. Das Buch war gut, nur blieb es hinter meinen Erwartungen zurück.

©Steffi G.