Rezension: Berühre mich. Nicht. ♥♥♥♥

Sie dachte, dass sie niemals lieben könnte. Doch dann traf sie ihn.

Als Sage in Nevada ankommt, besitzt sie nichts – kein Geld, keine Wohnung, keine Freunde. Nichts außer dem eisernen Willen, neu zu beginnen und das, was zu Hause geschehen ist, zu vergessen. Das ist allerdings schwer, wenn einen die Erinnerungen auf jedem Schritt begleiten und die Angst immer wieder über einen hereinbricht. So auch, als Sage ihren Job in einer Bibliothek antritt und dort auf Luca trifft. Mit seinen stechend grauen Augen und seinen Tätowierungen steht er für alles, wovor Sage sich fürchtet. Doch Luca ist nicht der, der er auf den ersten Blick zu sein scheint. Und als es Sage gelingt, hinter seine Fassade zu blicken, lässt das ihr Herz gefährlich schneller schlagen …

Fazit:

Dieses Buch stand auf der Liste mit Büchern, die ich in diesem Jahr unbedingt lesen wollte. Dabei bin ich allerdings niemand, der sich von irgendeinem Hype mitreißen lässt. Doch der Klappentext sprach mich total an. Nachdem meine beste Freundin das Buch angelesen hatte und befand, dass es nichts für sie ist, wanderte es also auf meinen SuB. Dort lag es allerdings nicht sehr lange, denn ich war zu neugierig auf die Geschichte um Sage.

Ich wurde nicht enttäuscht. Die Autorin hat einen sehr angenehmen und fließenden Schreibstil. Die Seiten flogen nur so daher. Und auch das schwierige Thema, das sie in diesem Buch angesprochen hat, wurde von ihr mit hoher Sensibilität behandelt.

Sage kam mir zu Beginn der Geschichte wie eine kleine, scheue Maus vor. Kein Wunder, bei dem was sie zu Hause erlebt hat. Trotz allem hat sie den Mut aufgebracht, ihrer Vergangenheit den Stinkefinger zu zeigen und einen Neuanfang zu starten – weit weg von all dem Elend. Während die Story voranschreitet macht sie eine bedeutende Veränderung durch – sie wird mutiger. Nicht so mutig, dass sie es mit der ganzen Welt aufnehmen könnte, aber es ist auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung.

An all dem ist Luca natürlich nicht ganz unschuldig. Denn ohne es zu wissen, gibt er Sage die Kraft die sie braucht, um langsam wieder zu sich selbst zu finden – und vielleicht auch noch mehr.

Natürlich möchte ich hier nichts verraten, auf jeden Fall solltet ihr das Buch lesen. Eine klare Leseempfehlung von mir und ich freue mich schon auf den zweiten Band.

 

Steffi G.

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