Mr. Grey will see you now

November 2013.

Ich mache mich auf den Weg in die Buchhandlung, um mir die wohl am meisten gehypten Bücher des Jahres zu kaufen. Die Neugierde treibt mich.

Zielstrebig gehe ich auf das Regal zu, schnappe mir die Trilogie und gehe zur Kasse. Dort werde ich mit den Worten „Na, da weiß aber jemand, was sie will“ abkassiert und kann wieder nach Hause dackeln. Um das Experiment Fifty Shades of Grey zu starten. Innerhalb von 3 Wochen habe ich die Geschichte um Christian und Ana verschlungen und bin froh, das ich sie mir geholt habe.

Doch die Reise ist hier noch nicht zu Ende. Haltet euch gut fest

Irgendwann im Laufe des Jahres 2014 bekommen wir mit, das der erste Roman verfilmt werden soll. Doch im Gegensatz zu den Büchern, die ich wirklich liebe, bin ich nicht wirklich begeistert davon. Wie soll so ein Film aussehen? Können die Schauspieler das Gefühl, das einem die Geschichte vermittelt, überhaupt auf die Leinwand übertragen? Ich stellte mir das sehr schwierig und eigentlich unmachbar vor.

Zum ersten mal waren Steffi und ich nicht einer Meinung, denn sie wollte den Film unbedingt sehen. Also gingen wir einen Deal ein, nachdem sie mich monatelang bearbeitet hat. Im Gegenzug zu dem „Schmuddelfilm“, wie ich ihn liebevoll nenne, geht sie mit mir in einen Film, dessen Buchautor ihr nicht liegt. Hört sich doch nach einer guten Idee an, oder?

Nun gut, der Nicholas Sparks Film war ein Desaster und ich hab mich deswegen echt mies gefühlt. Konnte ja nur besser werden.

Nach Sichtung des ersten Filmtrailers zu Fifty Shades of Grey wurde es nicht besser. Irgendwas passte nicht, der Kerl sah auch merkwürdig aus und überhaupt. Manchmal ist es ja echt nicht leicht, so viel Emotionen in so ein kurzes Video zu packen. Ich war immer noch davon überzeugt, das ich mich im Kino furchtbar langweilen würde.

 

Am 14. Februar 2015 war es dann soweit, wir starteten den Tag mit leckerem Essen und hatten vorsorglich die Karten vorbestellt. Denn die Leuten rannten zu Tausenden in die Kinos. Zu 100% überzeugt war ich immer noch nicht, aber ein Deal ist ein Deal.

Der Kinosaal wird dunkel, es geht los. Die Spannung um mich herum ist mit den Händen greifbar. Und dann passiert es:

Innerhalb von 10 Minuten hat  mich die Geschichte so in ihren Bann gezogen, das ich die restlichen 110 Minuten wie in einer Blase im Kino sitze und meine Augen nichts anderes sehen als den Film. Die beiden Hauptdarsteller, Jamie Dornan und Dakota Johnson (beide kannte ich vor diesem Film nicht), bringen die Geschichte so glaubwürdig rüber, das einem an manchen Stellen der Atem stockt. Als der Abspann läuft ist mein erster Gedanke „noch mal“. Und es geht nicht nur mir alleine so. Steffi hat genau das gleiche gefühlt.

Wie oft wir dann am Ende in dem Film waren, das bleibt bis heute unser kleines Geheminis.

Ein paar Tage nach dem Kinobesuch kamen der Soundtrack und die englischen Buchausgaben zu meiner Sammlung hinzu. Den Release der DVD konnte ich da schon kaum noch erwarten.

 

Dieses Jahr ist meine Sammlung noch ein kleines bisschen gewachsen, denn die Autorin bringt die Bücher noch einmal heraus – diesmal aus der Sicht von Christian Grey. Das mir im übrigen auch wirklich gut gefallen hat und die beiden anderen Bände kommen hoffentlich auch schnell nach.

Der Film fand dann auch am Releasetag seinen Weg in mein Regal und wurde natürlich umgehend geguckt. Wie sollte es auch anders sein.

Und selbst mein Handy ist mit Mr. Grey geschmückt.

 

 

Und so sieht meine Sammlung von Fifty Shades of Grey bis zum heutigen Tage aus. Mehr folgt bald:

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Hat jemand von euch den Film auch gesehen? Und wenn ja, wie fandet ihr ihn? Lasst uns ein paar Kommentare da.

 

Liebe Grüße

Steffi G.

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4 thoughts on “Mr. Grey will see you now

  1. Also ich persönlich kann leider den Hype um Shades of Grey nicht ganz nachvollziehen. Habe die drei Bücher alle gelesen, und fand sie so lala… Der Schreibstil hat mich leider irgendwie nicht überzeugt. Auch im Film war ich mit einer Freundin. Er war ok, aber leider war das doch nicht meins:) Aber ich finde es toll, dass du so viele Artikel dazu hast! Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Wäre ja langweilig, wenn wir alle den selben Buchgeschmack hätten:).

  2. Mich konnte der Filmin Kino so gar nicht überzeugen. Mr. Grey dahin meinen Gedanken einfach anders aus… Am Wochenende haben wir den Film dann noch mal auf DVD geschaut und ich muss sagen, so beim zweiten Mal gucken fand ich ihn dann gar nicht mehr so doof. Vielleicht weil ich wusste was auf mich zukommt?!
    Dann habe ich gestern „Grey“ ausgelesen und ich fand es toll! Viel besser als aus Anas Sicht. Auch hier mag es daran gelegen haben, dass ich wusste was mich erwartet. So oder so die Story hat Suchtpotential!
    P.S. Schicke Handyhülle!
    Lieben Gruß
    Miriam

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