Throwback Sunday 2

Der heutige Throwback Sunday entführt euch ein ganzes Stück in die Vergangenheit. Er erzählt nicht nur von einem tollen Konzert, sondern viel wichtiger – der Tag, an dem wir uns kennen gelernt haben ♥

Samstag, den 15.09.2007 – Sasha live auf dem Schlossplatz Münster

Ich war immer noch leicht frustriert. Einer meiner Lieblingssänger, Sasha, spielte ein Konzert in Münster. Eigentlich ein Grund zur Freude. Doch meine Konzertbegleitung hatte mir abgesagt, worüber ich echt traurig war. Alleine hatte ich keine Lust.

Es waren noch zwei Wochen bis zum Konzert, als ich auf die Idee kam, online nach einer Begleitung zu suchen. VIelleicht hatte ich ja Glück und es fand sich jemand, der auf das Abenteuer mitgehen wollte.

Nach einiger Zeit fand ich ein Sashaforum und stiess dort auf jemanden, der mir vom schreiben her von Anfang an symphatisch war. Und wie es der Zufall so wollte sogar mit dem selben Namen 🙂 Also, einfach mal angefragt und ich hatte Glück. Eine Begleitung war gefunden und wir schrieben uns bis zum Konzert regelmässig, quatschten über alles mögliche.

Ehe wir uns versahen war der Tag des Konzertes gekommen und somit auch unser erstes persönliches Treffen. Ich war nervös, was wenn unsere Symphatie nicht übers Internet hinaus gehen würde? Was, wenn mir ein Axtmörder gegenüber stehen würde? (Die Fantasie meiner Mutter). Doch all das verflog, als wir uns sahen, wir fingen sofort an zu quatschen und es fühlte sich an, als würden wir uns schon Jahre kennen.

Es ging auf zum Bahnsteig, wo wir noch einen Moment auf die dritte Steffi – warum sollte sie auch anders heissen – warteten. Als es soweit war, war mir auch hier klar, das ich sie auf Anhieb mag.

Mit dem Zug ging es zur ersten Station: Hamm. Dort angekommen sollten uns noch 5 Minuten bleiben, um den Anschlusszug nach Münster zu bekommen. Also nahmen wir unsere Beine in die Hand und liefen einmal quer durch den Bahnhof. Ich hatte eine sehr schmerzhafte Begegnung mit einer dort hängenden Telefonzelle, von der ich Wochen später noch was hatte. Das war im übrigen auch der Moment, in dem zwischen Steffi und mir das Eis endgültig gebrochen ist.  Natürlich konnten wir dem Zug nur noch hinterher winken, wie sollte es auch anders sein?

Schnell geschaut wann der nächste fährt und beschlossen, erst einmal was zu essen zu holen. Wir machten uns auf den Weg zu Subway, was ganz in der Nähe des Bahnhofs war. Die Bedienung war allerdings so lahmarschig das wir schon dachten, wir würden den nächsten Zug auch nicht bekommen. Ich glaube, sie wollte das Baguette malen. Zum Glück wurde sie irgendwann wieder wach und wir bekamen auch unseren Zug.

Mit viel Gelächter ging es zu unserem Zielort: Münster. Eine wunderschöne Stadt, aber die Bahnangestellten und auch die Busfahrer haben uns fast in den Wahnsinn getrieben. Auf die Nachfrage bei der Busfahrerin, ob sie auch den Schlossplatz anfahren würde kam nur die Antwort: Das weiss ich nicht, ich komme nicht von hier. Ähm ja, sollte man nicht wissen, welche Stationen die eigene Busroute hat? Wir weigerten uns alle in den Bus zu steigen und gingen zurück in die Bahnhofshalle. Der Mitarbeiter an der Auskunft war unser nächstes Ziel. Gerade als wir fragen wollten unterbrach er uns und meinte, er müsse noch eben den Brief zu Ende schreiben. Das geschah allerdings im 1 Finger Suchsystem, was sehr lustig anzusehen war. Helfen konnte er uns dann auch nicht, also nahmen wir uns kurzerhand ein Taxi. Doch nicht etwa das erste, denn der Fahrer sah doof aus (O-Ton Steffie). Das teilten wir auch seinem Kollegen mit, der uns dann endlich an unser Ziel brachte.

Mittlerweile war es 17 Uhr. Als wir zur Absperrung kamen hatten wir erst mal die Befürchtung, das wir falsch waren. Da sassen ganze 20 Leute. Und das um die Uhrzeit. Irgendwie waren wir was anderes gewohnt.

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Wir vertrieben uns die Zeit mit quatschen, viel lachen und einer kleinen Fotosession, bei dem unser erstes gemeinsames Bild entstand. Lange mussten wir nicht mehr warten bis zum Einlass und wir schafften es alle in die 1. Reihe. Ab jetzt hiess es wieder warten.

Die Vorband – Pohlman – wurde mit den Worten „Kann der sich nicht mal kämmen?“ begrüsst, was zu einem der unzähligen Lachanfälle an diesem Tag geführt hat.

Als Sasha endlich auf die Bühne kam war die Freude riesig. Das Konzert war wie immer super und wir bekamen sogar eine besondere Tanzeinlage auf der Box direkt vor uns. Danke Steffie, das du dich geweigert hast deinen Kopf zu heben und wir ihn deswegen ausgiebig bewundern konnten.

Doch wie jedes Konzert war auch dieses irgendwann zu Ende und wir machten uns wieder auf den Weg nach Hause.

Mit der Gewissheit, das an diesem Tage eine wunderbare Freundschaft entstanden ist. Und das ist sie bis heute. Ich freue mich auf die weiteren Jahre :-*

Steffi G.

PS.: Die 3. Steffie hat zum Glück gefilmt ….unvergessen bleibt das Tässchen Tee 😛

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