Rezension: Love Nest- Die Campbells – Alice♥♥♥♥♥

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Alice hat ihren Brüdern eines voraus, und zwar finanzielle Unabhängigkeit, denn Sie hat als einzige beschlossen nicht ins Familiengeschäft einzusteigen oder sich auf Kosten des Vaters ein Luxusleben zu gönnen. Manchmal kommt sie jedoch ins Grübeln, ob das alles so richtig ist. Festgefahren in einer „On-Off“- Beziehung sowie ihrer vielen Arbeit, beschließt sie ein paar Tage Urlaub zu machen und ausgerechnet dort wird Alices Leben ganz schön auf den Kopf gestellt…

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Rezension: Die tausend Teile meines Herzens ♥♥♥♥

Stell dir vor, du triffst den Mann deiner Träume – und dann findest du heraus, dass er der eine ist, in den du dich nicht verlieben solltest …

 

Beim shoppen in der Stadt lernt die siebzehnjährige Merit den attraktiven Sagan kennen und verliebt sich so heftig in ihn, dass sie ihren sonstigen Schutzpanzer fallen lässt und sich schon bei der ersten Begegnung von ihm küssen lässt. Ein fataler Fehler – denn leider stellt sich ziemlich schnell heraus, dass Sagan für Merit absolut off limits ist. Doch anstatt ihr aus dem Weg zu gehen, bereichert Sagan in der folgenden Zeit das vor Geheimnissen wimmelnde Elternhaus von Merit mit seiner täglichen Anwesenheit. Das aber führt das ohnehin schon chaotische Familienleben völlig ad absurdum – und stürzt Merit in eine tiefe persönliche Krise.

Fazit:

Nach langem wurde es mal wieder Zeit für einen Hoover, da mich der letzte so restlos begeistern konnte. Da keines ihrer Bücher noch ungelesen bei mir zu Hause stand, musste ein neuer her. Und somit fiel meine Wahl auf diesen Roman, da mich der Klappentext sofort angesprochen hat.

Tja, was soll ich sagen – für mich war es am Ende kein typischer Hoover, wie ich sie sonst kenne. Es gab eine Menge Verwirrungen, die man erst mal verarbeiten musste. Die Protagonistin, Merit, war mir auch nicht auf Anhieb symphatisch. Ich brauchte eine gewisse Anlaufzeit, bis ich mich in ihre situation und ihr Wesen einfinden konnte. In dieser Geschichte geht es nicht nur um Merit und Sagan, die ganze Familie wird einbezogen – und das nicht immer auf die schöne Art. Den Großteil meiner Lesezeit war ich mit der Frage beschäftigt, wen ich als erstes umbringen würde. Aber auch solche Romane haben ihren Reiz, und so wurde das Buch immer interessanter und lesenswerter. Am Ende ist gar nichts so, wie man es sich vorstellt. Aber ist das nicht auch das wahre Leben? Empfehlen kann ich das Buch auf jeden fall, es ist halt nur keine typische Liebesgeschichte, wie wir sie sonst kennen.

 

Steffi G.

Rezension: Someone New ♥♥♥♥♥

Ich mache mir ständig Gedanken, wen andere in mir sehen. Aber wenn ich bei dir bin, kann ich ganz ich selbst sein.

 

Als Micah auf ihren neuen Nachbarn trifft, kann sie es nicht glauben: Es ist ausgerechnet Julian, der wenige Wochen zuvor ihretwegen seinen Job verloren hat. Micah fühlt sich schrecklich, vor allem, weil Julian kühl und abweisend zu ihr ist und ihr nicht mal die Gelegenheit gibt, sich zu entschuldigen. Doch gleichzeitig fasziniert Micah seine undurchdringliche Art, und sie will ihn unbedingt näher kennelernen. Dabei findet sie heraus, dass Julian nicht nur sie, sondern alle Menschen auf Abstand hält. Denn er hat ein Geheimnis, das die Art, wie sie ihn sieht, für immer verändern könnte …

Fazit:

Dieses Buch habe ich mit großer Ungeduld herbeigesehnt, da ich von meinen zuerst gelesenen Laura Kneidl Büchern total angetan war. Also konnte dieses hier gar nicht schlecht sein. Und ich wurde auch nicht enttäuscht.

Von der ersten Seite an war ich in der Geschichte gefangen und habe mit Micah mitgelitten und mitgefiebert. Auch Julian war mir von Anfang an symphatisch, auch wenn er zu Beginn der Story recht mürrisch und verschlossen ist. Aber mit der Zeit versteht man, warum er sich so verhält.

Der Schreibstil war wie immer flüssig und sehr gut zu lesen, es gab keinerlei Stolperfallen, durch die das Lesen ins stocken gekommen wäre. Die Protagonisten sind mit sehr viel Liebe und detailreich geschrieben; man kann sich durchweg mit ihrer Geschichte und den einzelnen Facetten identifizieren. Ich finde es gut, das sich die Story nicht überschlägt und man langsam an das Geheimnis von Julian herangeführt wird. Trotz allem hat man in dem Moment, in dem es offenbart wird, einen Holzhammereffekt. Denn es ist wirklich nicht ohne und verändert alles. Um welches brisante Geheimnis es sich handelt, das müsst ihr natürlich selbst herausfinden. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ich freue mich schon auf den nächsten Roman von Laura.

 

Steffi G.

Rezension: Die Muschelsammlerin – Deine Bestimmung wartet ♥♥♥♥♥

Mariel hat immer darauf vertraut, dass sie in Amlon glücklich wird. Inmitten der perlweißen Strände und des türkisblauen Meeres sollte es ihr an nichts fehlen. Aber tief im Herzen spürt Mariel, dass sie nicht dazugehört. Als der Tag der Verbindung bevorsteht, an dem jeder Jugendliche seinem perfekten Partner begegnet, wird Mariels größte Angst wahr: Sie ist eine Sonderbare, eine von denen, für die es keine Liebesgeschichte gibt. Zusammen mit Sander, Tora und Tammo muss Mariel Amlon verlassen. Nur in Nurnen, dem Reich der Träume, können sie ihren Seelenpartner noch finden. Doch auf der Reise flammen in Mariel plötzlich Gefühle für einen anderen auf. Und diese Gefühle bedeuten in Nurnen den sicheren Tod …

Fazit:

Aufgefallen ist mir das Buch natürlich wegen seines wunderschönen Covers, dieses ist genau passend zur Geschichte designt worden. Ich denke mal, dass das Mädchen Mariel ist, unsere Protagonistin. Insgeheim hatte ich gehofft, das der Klappentext mich interessiert, denn von reinen Coverkäufen möchte ich dieses Jahr Abstand nehmen. Zum Glück klang die Zusammenfassung toll und das Buch durfte mit mir nach Hause.

Man wird nur langsam in die Geschichte geführt, richtig Fahrt nimmt sie eigentlich erst im letzten Drittel auf. Und doch wird man von der Story rund um Mariel gefesselt, man will einfach wissen, wie es mit ihr und ihren Freunden weitergeht. Der Schreibstil der Autorin ist dabei sehr gut und sie schafft es, dass man sich diese ganzen Szenarien wirklich vorstellen kann. Die Figuren waren mir bis auf wenige Ausnahmen von Beginn an symphatisch, allen voran gefiel mir die Geschichte um Sander am besten. Doch am Ende stellt sich natürlich die Frage, ob es alle wohlauf nach Hause schaffen? Können sie die große Liebe finden? Das alles müsst ihr natürlich selbst herausfinden. Von mir eine klare Leseempfehlung.

 

Steffi G.

Rezension: Die Oleanderschwestern ♥♥♥♥

Zwei Schwestern, ein Blumengarten in der Toskana und ein Sommer, der alles verändert …

Wenn Iris inmitten ihrer Blumen ist, ist sie glücklich. Doch als eines Tages eine Frau vor ihr steht, die ihr bis aufs Haar gleicht, gerät ihre Welt ins Wanken. Wie Iris liebt es Viola, sich mit Blumen und deren Düften zu umgeben. Die beiden sind Zwillinge und wussten bislang nichts von der Existenz der jeweils anderen. Um mehr über ihre Familiengeschichte zu erfahren, reisen die Frauen in die Toskana, wo sich der Landsitz der Donatis inmitten eines prachtvollen Blumengartens befindet. Die Schwestern werden bereits von ihrer Großmutter erwartet – und nur sie kann den beiden helfen, das Rätsel ihrer Herkunft zu lösen …

Fazit:

Nachdem ich monatelang um diesen Roman umhergeschlichen bin, landete er letzendlich als Geburtstagsgeschenk auf meinem SuB. Das Cover ist einfach nur unbeschreiblich hübsch, es ist recht schlicht gehalten und trifft damit genau meinen Geschmack. Manchmal ist weniger mehr.

Die Autorin schreibt flüssig und in einem ruhigen Ton, so das man sich sofort in die Geschichte fallen lassen kann. Besonders gut hat mir gefallen, das es zu Beginn eines jeden Kapitels eine kleine Blumengeschichte gibt – diese Tips und Tricks haben sich toll in die Story eingefügt. Denn immerhin handelt es sich um ein Buch über einen Blumengarten. Die Geschichte nimmt langsam Fahrt auf, man kann sich erst mit den Protagonisten bekannt machen, ohne gehetzt zu werden. Iris, die uns von Anfang an begleitet, war mir auf Anhieb symphatisch. Auch wenn sie zeitweilen etwas naiv erscheint, habe ich sie sofort ins Herz geschlossen. Das Buch hat, trotzdem auch ein schweres Thema behandelt wird, eine Leichtigkeit mit der man nur so durch die Seiten fliegt.

Es bleibt spannend, die Geschichte um die Donati Zwillinge hat viele Geheimnisse. Zum Ende hin gibt es noch einmal eine Wendung, mit der ich nicht gerechnet habe. Und doch hat sie sich wunderbar eingefügt und alles richtig erscheinen lassen.

Ein tolles Buch, das ich gerne weiterempfehle.

 

Steffi G.