Rezension: Verliere mich. Nicht. ♥♥♥♥♥

Dieses Buch bricht einem das Herz und setzt es anschlißend liebevoll wieder zusammen. ~ Mona Kasten

Mit Luca war Sage glücklicher als je zuvor in ihrem Leben. Er hat ihr gezeigt, was es bedeutet, zu vertrauen. Zu leben. Und zu lieben. Doch dann hat Sage‘ dunkle Vergangenheit sie eingeholt – und ihr Glück zerstört. Sage kann Luca nicht vergessen, auch wenn sie es noch so sehr versucht. Jeder Tag, den sie ohne ihn verbringt, fühlt sich an, als würde ein Teil ihrer selbst fehlen. Aber dann taucht Luca plötzlich vor ihrer Tür auf und bittet sie, zurückzukommen. Doch wie soll es für die beiden eine zweite Chance geben, wenn so viel zwischen ihnen steht?

Fazit:

Nach dem Ende des ersten Bands dieser Dilogie, der einen sprachlos und verwirrt zurückgelassen hat, war klar das ich den zweiten Teil ganz schnell lesen muss. Und so ist es dann auch geschehen. Ich war schon nach den ersten Seiten wieder voll in der Geschichte gefangen und habe mit Sage und Luca mitgelitten. Die Story knüpft direkt an den Geschehnissen des ersten Buches an, es gibt nur einen Zeitsprung von wenigen Stunden. Ich fand das wirklich gut, denn so konnte man sicher sein, das man keine wichtigen Details verpasst.

Natürlich stand im Vordergrund die große Frage, ob Sage und Luca wieder zueinander finden. Doch zudem hat mich auch interessiert, ob Sage es irgendwann schaffen wird, ihre Angst und Panikattacken in den Griff zu bekommen. Ob ihr das gelingt, müsst ihr natürlich selbst herausfinden, da ich niemanden spoilern möchte.

Für mich war es auch jeden Fall eine gelungene Fortsetzung und ein rundes Ende für die Geschichte um Sage und Luca. Eine klare Leseempfehlung von mir.

 

Steffi G.

Rezension: Und nebenan warten die Sterne ♥♥♥♥♥

Als Annie erfährt, dass ihre Schwester Kristen bei einem Zugunglück gestorben ist, bricht eine Welt für sie zusammen. Sie sollten beide in diesem Zug sein – auf dem Weg zur Uni.

Annie fühlt sich schuldig am Tod ihrer Schwester. Sie sucht Trost bei ihrer Mutter Erika, doch diese flüchtet sich in ihre Arbeit. Annie begreift nicht, was mit ihrer liebevollen Mutter passiert ist, die für jedes Tief einen Rat wusste, deren Lachen so ansteckend war und deren Liebe die Familie zusammenhielt.

Erika weiß nicht wohin mit ihrer Trauer um Kristen, möchte aber vor Annie keine Schwäche zeigen – bis diese plötzlich verschwindet. Erika wird klar: Sie muss Annie finden! Sonst verliert sie auch noch ihre zweite Tochter. Sonst verliert sie vielleicht alles …

Fazit:

„Und nebenan warten die Sterne“ ist bereits mein zweiter Roman dieser Autorin. Wie auch schon in ihrem ersten Buch hat mich der Schreibstil und die Art, wie sie die Emotionen beschreibt, komplett gefesselt. So war es nicht verwunderlich, dass ich das Buch nach wenigen Tagen durchgelesen hatte. Was geblieben ist, ist das Gefühl, etwas verloren und wiedergefunden zu haben. Spielman schafft es auch diesmal, das man sich in der Geschichte verliert und mit den Protagonisten mitleidet und mitfühlt.

Ich fand alle Personen, die an dem Schicksal von Annie und Erika teilhaben, sehr sympathisch und angenehm zu lesen. Ob es sich dabei um Familienmitglieder oder auch nur flüchtige Bekanntschaften handelt, spielte dabei keine Rolle. Sie alle wurden mitgenommen auf diese Reise. Eine Reise, bei der sich Annie und Erika zum Ziel gesetzt haben, mehr auf sich zu achten und einander näher zu kommen.

Ein wirklich toller Roman, der zum nachdenken anregt und uns zeigt, das Verlust nicht immer nur Trauer bedeutet. Klare Leseempfehlung von mir.

 

Steffi G.

Rezension: True North – Wo auch immer du bist ♥♥♥♥♥

Als Audrey Kidder der finstere Blick von Griffin Shipley trifft, weiß sie sofort, dass ihr Auftrag in Vermont schwieriger wird als gedacht. Doch sie hat keine Wahl: wenn sie ihren Job behalten will, muss sie Griff davon überzeugen, seinen preisgekrönten Cider zum halben Preis zu verkaufen. Eine harte Nuss, denn der Bio-Farmer ist nicht nur ausgesprochen stur – und unheimlich attraktiv – sondern seit ihrer heißen Affäre auf dem College auch nicht besonders gut auf Audrey zu sprechen. Und dass sich Audrey in Griffs Nähe augenblicklich so zu Hause fühlt wie nirgends sonst auf der Welt, macht die Sache alles andere als einfach …

Fazit:

„Wo auch immer du bist“ ist der Auftakt zu der True North Reihe von Sarina Bowen. Das unglaublich toll gestaltete Cover und der interessante Klappentext ließen das Buch augenblicklich auf meinen SuB wandern.

In diesem Band dreht sich die Geschichte um Audrey und Griffin – zwei Personen, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Und doch irgendwie auch etwas gemeinsam haben. Das Setting, die detailreiche Beschreibung der Umgebung, machen das Buch zu etwas ganz besonderem. Die Autorin hat einen tollen, fließenden Schreibstil, der einen nur so durch die Seite fliegen lässt.

Beide Protagonisten waren mir auf Anhieb symphatisch. Ob es nun der grummelige Farmer Griffin oder die etwas hibbelige Audrey waren – hier haben sich zwei gefunden, die sich super ergänzen. Wobei die zwei das am Anfang wohl etwas anders sehen, denn das erste Aufeinandertreffen verläuft nicht wirklich harmonisch.

Doch mit der Zeit wird die Chemie immer besser, bist es dann natürlich richtig knallt – wie sollte es auch anders sein. Trotzdem es in diesem Roman einige Erotikszenen gibt, sind diese sehr geschmackvoll geschrieben und keinesfalls fehl am Platz.

Können Griffin und Audrey zueinanderfinden und glücklich werden? Das müsst ihr natürlich selbst herausfinden.

Ein rundum gelungener Roman, der mir schöne Lesestunden beschert hat. Klare Leseempfehlung von mir.

 

Steffi G.

Rezension: Dragon Love – Feuer und Flamme für diesen Mann♥♥♥

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Aisling Grey reist als Kurierin im Auftrag ihres neuen Arbeitgebers, der gleichzeitig ihr Onkel ist, von Amerika nach Paris. In Frankreich angekommen soll sie ein äußert wertvolles Artefakt pünktlich übergeben und gerade so gelingt es ihr den Termin einzuhalten, doch aus der Übergabe wird nichts, denn ihre Zielperson ist tot.

Plötzlich steht Aisling nicht nur total überfordert vor einer Leiche, sondern blickt auch noch einem seltsamen Interpolagenten ins Auge, der zunächst absurde Fragen stellt und sie dann allein am Tatort der Polizei überlässt.

Als wäre es nicht schon schlimm genug, unter Mordverdacht, allein in einem fremden Land, wird sie auch noch ausgeraubt und Aisling steht zu allem Überfluß noch ohne Geld und frische Kleidung da.

Aisling wäre nicht Aisling, wenn sie jetzt um Hilfe bitten würde, doch was sie bei dem Versuch ihre Unschuld zu beweisen herausfindet, übersteigt ihr Vorstellungskraft… Weiterlesen „Rezension: Dragon Love – Feuer und Flamme für diesen Mann♥♥♥“

Rezension: Berühre mich. Nicht. ♥♥♥♥

Sie dachte, dass sie niemals lieben könnte. Doch dann traf sie ihn.

Als Sage in Nevada ankommt, besitzt sie nichts – kein Geld, keine Wohnung, keine Freunde. Nichts außer dem eisernen Willen, neu zu beginnen und das, was zu Hause geschehen ist, zu vergessen. Das ist allerdings schwer, wenn einen die Erinnerungen auf jedem Schritt begleiten und die Angst immer wieder über einen hereinbricht. So auch, als Sage ihren Job in einer Bibliothek antritt und dort auf Luca trifft. Mit seinen stechend grauen Augen und seinen Tätowierungen steht er für alles, wovor Sage sich fürchtet. Doch Luca ist nicht der, der er auf den ersten Blick zu sein scheint. Und als es Sage gelingt, hinter seine Fassade zu blicken, lässt das ihr Herz gefährlich schneller schlagen …

Fazit:

Dieses Buch stand auf der Liste mit Büchern, die ich in diesem Jahr unbedingt lesen wollte. Dabei bin ich allerdings niemand, der sich von irgendeinem Hype mitreißen lässt. Doch der Klappentext sprach mich total an. Nachdem meine beste Freundin das Buch angelesen hatte und befand, dass es nichts für sie ist, wanderte es also auf meinen SuB. Dort lag es allerdings nicht sehr lange, denn ich war zu neugierig auf die Geschichte um Sage.

Ich wurde nicht enttäuscht. Die Autorin hat einen sehr angenehmen und fließenden Schreibstil. Die Seiten flogen nur so daher. Und auch das schwierige Thema, das sie in diesem Buch angesprochen hat, wurde von ihr mit hoher Sensibilität behandelt.

Sage kam mir zu Beginn der Geschichte wie eine kleine, scheue Maus vor. Kein Wunder, bei dem was sie zu Hause erlebt hat. Trotz allem hat sie den Mut aufgebracht, ihrer Vergangenheit den Stinkefinger zu zeigen und einen Neuanfang zu starten – weit weg von all dem Elend. Während die Story voranschreitet macht sie eine bedeutende Veränderung durch – sie wird mutiger. Nicht so mutig, dass sie es mit der ganzen Welt aufnehmen könnte, aber es ist auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung.

An all dem ist Luca natürlich nicht ganz unschuldig. Denn ohne es zu wissen, gibt er Sage die Kraft die sie braucht, um langsam wieder zu sich selbst zu finden – und vielleicht auch noch mehr.

Natürlich möchte ich hier nichts verraten, auf jeden Fall solltet ihr das Buch lesen. Eine klare Leseempfehlung von mir und ich freue mich schon auf den zweiten Band.

 

Steffi G.